Schwimmbad / Becken Sicherheit

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Leider kommt es immer wieder vor, dass Kinder oder Jugendliche in Ansaug- bzw. Sogöffnungen in Schwimmbädern kommen.Diese Innovation soll in Zukunft sicherstellen, dass es in Zukunft nie wieder (!) zu solchen Unfällen in Badeanstalten kommen kann.

Projekt-Typ: Mitmach-Projekt, Ideen-Projekt
Laufzeit: 308 Tage 16 Stunden bis 12.11.2009, 19:28 Uhr
Ort: Deutschland
Kategorie(n): Gemeinnütziges & Soziales, Gesundheit & Selbsthilfe
Projektstatus: öffentlich
Projekt-ID: Schwimmbad___Becken_Sicherheit
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Projektbeschreibung
Leider kommt es immer wieder vor, dass Kinder oder Jugendliche in Ansaug- bzw. Sogöffnungen in Schwimmbädern kommen.Diese Innovation soll in Zukunft sicherstellen, dass es in Zukunft nie wieder (!) zu solchen Unfällen in Badeanstalten kommen kann.

Sichern von Ablauf- und Sogöffnungen in Bade- und Schwimmbecken

 

Ein Mädchen (10) aus Gummersbach ertrank im „Gumbala“, weil es mit den Haaren in eine Absauganlage des nur 1m tiefen Wassers des Whirl-Pools des Gummersbacher Hallenbades gefangen wurde und sich nicht wieder befreien konnte. Erst später, nachdem der Bademeister dem kleinen Kind die Haare abschnitt, konnte es der Bademeister aus der „Falle“ befreien.



Ein 14 jähriger Jungendlicher aus Dortmund ertrank in nur 2,40m tiefes Wasser, weil er mit dem Fuß in den Sog eines Absaugrohres geriet und darin stecken blieb. Marc L. Aus Herne stutzt nicht schlecht, als er mit seinem Sohn (3) und Freundin im „Wananas“ plantschten. Er hat ein Loch in der Überlaufrinne entdeckt, indem der Spielball, nach einen kurzen saugenden Geräusch, in die Ablaufeinrichtung stecken blieb. Wenn da ein Kind angesaugt würde, was würde vermutlich passieren?



Das sind nur einige der aufgeklärten und veröffentlichten Fälle der letzten Jahre! Die Dunkelziffer und die nicht veröffentlichten Badeunfälle durch Ertrinken beim hineingeraten in die Sogöffnungen von Badeanstalten dürften höher liegen. Jeder einzelne Fall aber ist ein Fall zu viel! Gesetzliche Vorschriften zur Gestaltung der Aufsicht in Bädern gibt es im Moment noch nicht. Nur das Merkblatt der „Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.v.“ „94.05“ besagt: „Aufsichtskräfte haben ihren Standort so zu wählen, dass sie den ihnen zugewiesenen Aufsichtsbereich überblicken können“. Etwas weiter unten steht aber dann noch: „Es kann nicht erwartet werden, dass die Wasseroberfläche und die im Wasser befindlichen Personen ständig beobachtet werden“.

Diese Innovation dient zum absichern von Bade- und Schwimmbecken von z.B. öffentlichen Badeanstalten, damit zukünftig niemand mehr in Ablauf- und / oder Sogöffnungen in Badeanstalten tödlich verunglücken muss. Dazu wurden verschiedene Sicherheitspunkte, u.a. in der Bademeister Kabine, realisiert:



An und in den Ansaugöffnungen von Wasserumwälzöffnungen an der Wand, den Ablauföffnungen am Beckenrand sowie auf dem Boden wurden Überwachungskameras und Näherungsschalter installiert, die umgehend bei einem Zunahekommen an die Sogöffnungen ein Signal zu den Pumpen aussenden und diese umgehend abschalten und zeitgleich einen audio-visuellen Alarm in der gesamten Badeanstalt inkl. in der Bademeisterkabine ausgeben.



Ferner wurden an verschiedenen Punkten in der Badeanstalt drückbare Notalarmpunkte außerhalb des Schwimmbeckens angebracht, die bei Gefahr durch Badegäste gedrückt werden können und einen audio-visuellen Alarm beim Bademeister sowie am Badebecken ausgibt um auf eine Gefahr hinzuweisen, denn jeder Sekunde zählt.



Die mit Näherungssensoren und Reed-Schaltung gesicherten Boden- und Wandabsaugöffnungen sind zusätzlich noch mit automatischen Schiebeplatten innerhalb der Rohrverbindung zur Pumpe versehen, die die Ansaugöffnungen am Boden sowie an der Wand innerhalb der Rohre bei Gefahr automatisch verschließen, um einen möglichen Signalverlust bei Alarmauslösung der Näherungssensoren zur Wasserpumpe zu kompensieren. Somit sind diese Sogöffnungen mit dieser Vorrichtung auch doppelt geschützt. Alle analysierten Gefährdungspunkte sind mit Kameras versehen, um mögliche Fehlalarme bereits auch in der Bademeister Kabine über angebrachte Überwachungsmonitore zu erkennen. Die Bademeisterkabine ist mit einem Alarmhorn und einem Signalblitzlicht ausgestattet, der auch direkt in der Bademeister Kabine Alarm auslösen kann. Somit dürften mit einem solch ausgestatteten bzw. gesicherten Badeanstalten, Bilder wie diese:



der Vergangenheit angehören. Die beiden o.g. wirklich sehr tragischen Todesfälle wären mit einem solch ausgestatteten Sicherheitssystem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht geschehen, auch wenn es den Angehörigen dieser Opfer heute nicht weiterhilft.

Sämtliche Gitter und Abdeckungen von Sogöffnungen einer Badeanstalt sind mit einem „Reed- Relais“ miteinander verbunden. Wird auch nur ein Gitter oder eine Abdeckung dieser Schaltung entfernt, wird sofort in der gesamten Badeanstalt, inkl. in der Bademeister Kabine, ein audiovisueller Alarm ausgelöst, die Pumpen werden automatisch abgestellt, damit dieses, egal aus welchen Gründen auch immer, entfernte Gitter bzw. Abdeckung umgehend ersetzt werden kann.



Die Downloadadressen für die relevanten Informationsdateien sind folgene:

Diese Beschreibung als PDF Datei: www.rd-innovation.com/innovation/beckensicherheit/erklaerung.pdf ( etwa 5 MB )



Video ( .wmv ) Darstellung der Innovation: www.rd-innovation.com/innovation/beckensicherheit/beck_video.rar ( etwa 57 MB - 11 Min. )

Es wird nicht beabsichtigt diese Idee beim DPMA anzumelden! Jeder Interessent darf diese Idee zu eigenen oder gewerblichen Zwecken nutzen! Ich würde mich freuen, wenn es durch die Nutzung dieser Idee nie wieder zu solchen Tragödien kommen würde!

Für Fragen bezüglich dieser Innovation - Erfinder: Rainer Dahlmann

Rainer Dahlmann Kestenzeile 10a

12349 Berlin

Tel: 0163-2558046 ( vorläufig bis 12/2008 )


E-Mail senden

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, das wir für Ihre Innovation oder Produkte 3D Animationen erstellen. Infos und Preise nach Absprache!



Ich hoffe dieser Beitrag wird angenommen und verbreitet sich rasend schnell! Über ein Feedback würde ich mich natürlich immer freuen ;)
 
Kommentare
Rainer Dahlmann
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13.11.2008 19:52
Hallo Gustav



oft ist vielleicht relativ. Wann ist oft? 2x? 4x? 10X? Ich denke für jeden einzelnen Fall ist 1x zu viel! Man muss sich nur versuchen vorzustellen was sich in den jeweiligen Familien für dramatische Stunden, Wochen, Monate oder Jahre abspielen, wenn die Nachricht kommt das ein Angehöriger wegen den o.g. Gründen in einem Schwimmbad ertrunken ist, gerade auch dann, wenn es sich um ein Kind handelt. Meine o.g. Meldungen / Aussagen sind keine Fiktion! Diese Fälle gibt es wirklich! Und sie sind keine Einzelfälle!Zurückblickend kann ich auch bestätigen, dass es entweder im damaligen Marineschwimmbad Ellenberg oder im Kurbad Damp 2000, solche Sogöffnungen unter Wasser gab. Ob es sie heute noch gibt kann ich nicht sagen, war schon ewig nicht mehr dort gewesen. Ich jedenfalls bin damals auch in einen der beiden o.g. Bädern in eine solche Sogöffnung geraten und kam nur mit äußerster Mühe da wieder raus! Läuft mir heute wie Schauer den Rücken runter.



Auf die Idee bin ich spontan gekommen als letzten oder vorletzten Sommer im TV ein Bericht lief, dass es in manchen Urlaubsorten bzw. deren Schwimmbädern öfters mal vorkommt das die Schutzgitter bei Reparatur und / oder Wartungsarbeiten einfach nicht mehr angeschraubt wurden. Es wurden da auch Fälle genannt wo Stromkabel ins Wasser ragten weil man aus Bequemlichkeit einfach mal die Schutzplatten nicht mehr rangeschraubt wurden. Manche klauen auch einfach die Schutzgitter oder Schutzplatten, interessieren tut es dann augenscheinlich niemanden, sonst würde es ja nicht zu solchen Tragödien kommen.



Bei den Recherchen ist mir wirklich ganz anders geworden, ich bin da so der Typ der sich in solche Situationen immer rein versetzt und und dann bekommt man immer dieses verdammte Gefühl, dass es auch mal einen aus der eigenen Familie treffen könnte. Deshalb gebe ich diese Idee ja auch frei für alle, in der Hoffnung das sich diese Idee rumspricht, man sich darüber unterhält und der Gesetzgeber diesbezüglich mal handelt. Es kann ja nicht sein, dass man in Schwimmbädern seines oder seiner Kinder Leben nicht mehr sicher sein kann weil man zu faul, zu bequem ist alles erdenkliche und technisch mögliche zu tun um solche Unglücke in Zukunft auszuschließen!



Die Unfälle und die Ursachen dieser Tragödien sind seit Jahren bekannt, eine Idee um dieses Problem zu beheben gibt es nun auch. Die kostet natürlich schon etwas Geld und Zeit, das ist mir schon klar aber wenn es um das Leben von Menschen geht sollte man doch bitteschön nicht an der falschen Stelle sparen! Wenn der Mensch nicht in der Lage ist selber ein Auge darauf zu werfen, dann muss man eben die Technik dazu bemühen ;)
Gustav
Keine Bewertung
13.11.2008 18:44
kommt es echt so oft vor, dass sich kinder in den saugöffnungen verletzen? ich habe das noch nicht gehört und hätte jetzt gedacht, dass es zum schutz vorlagen gibt, wie groß die sein dürfen o.ä......
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