Literatur für DIE TAFELN

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Meine Literatur soll nicht nur was fürs Hirn, sondern auch was für den Magen sein! Daher spende ich die Hälfte aller Downloaderlöse auf meiner Webseite cefischer.de der Organisation DIE TAFELN, zeitlich unbegrenzt: Literatur zum Essen!

Laufzeit: Projekt abgeschlossen
Ort: Deutschland
Kategorie(n): Kultur & Künste, Gemeinnütziges & Soziales
Projektstatus: öffentlich
Projektleiter
cefischer
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Gesucht wird:

1. Weitersager

Redet über das, was Ihr von mir lest, gleich ob es Euch gefällt oder nicht. So finden auch andere meinen kleinen Werke und können dort ...mehr
 

2. Unterhaltungsbedürftige

Was wünscht Ihr Euch zu lesen? Ich schreibe seit 20 Jahren und habe viele Skizzen, die ich noch nicht als Erzählungen realisiert ...mehr
 

3. Leser

Die einfachste Arbeit an meinem Projekt ist das Lesen, das überlasse ich Euch: Prosa und Lyrik warten auf Euch; Trauriges, Lustiges, Spannendes, Bissiges...Leser sind am wichtigsten. Und je mehr kommen, desto mehr schreibe ich!
 

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Teilnehmer (1)
cefischer

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Projektbeschreibung
Meine Literatur soll nicht nur was fürs Hirn, sondern auch was für den Magen sein! Daher spende ich die Hälfte aller Downloaderlöse auf meiner Webseite cefischer.de der Organisation DIE TAFELN, zeitlich unbegrenzt: Literatur zum Essen!

Lest Euch das mal durch, Leute!

Wenn man nichts hat, kann man auch nichts geben; wer geben will, hat meistens nichts; und wer geben könnte, will meistens nicht. Weil ich aber eben will, wenn ich habe, spende ich seit Mai 2009 die Hältfe aller Nettoerlöse, die ich auf meiner Webseite mit Euren Downloads erziele, der Organisation DIE TAFELN.
Dieses Verhalten nenne ich Literatur für DIE TAFELN.

Ich sage "Verhalten", denn Literatur für DIE TAFELN ist nicht einfach eine zeitlich begrenzte Aktion oder eine clevere Marketingidee oder so etwas; sondern fester Bestandteil meines Literaturprojektes im Internet, sozusagen eine Eigenart dessen, was ich auf meiner Homepage als Mein Opusculum bezeichne.

Wieso DIE TAFELN? Erstens weil dies eine Organisation ist, die vor unserer eigenen Haustürere kehrt; zweitens weil Essen und Trinken das primäre Grundbedürfnis jedes Lebenswesens auf Erden ist, den Menschen in seiner Eigenschaft als Säugetier inkludierend; und drittens weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwierig die Nahrungsbeschaffung gerade in einer Überflßgesellschaft wie unserer sein kann.

Nichts ist selbstverständlich: Weder Arbeit, noch Essen, noch Trinken, noch Dach-überm-Kopf. Es gibt Armut auch in Deutschland. Gerade hier. Bittere, bittere Armut. Nichts ist selbstverständlich. Und es geht mir nicht nur ums Helfen; es geht darum, einen Beweis zu führen: Nämlich daß Hunger, genauso wie Geldnot, in unserer Welt kein Beschaffungs- sondern ein bloßes Verteilungsproblem ist. DIE TAFELN
verteilen. Aber nichts geht umsonst, auch das Verteilen nicht. Also muß vornehmlich Geld herbei, weil sich der Rest dadurch meist selbst findet. Ist so.

 

Verteile ich also Geld, wenn ich es nur beschaffen kann. Wieso soll das so sein? Das Grundgesetz meint, Eigentum verpflichte und solle dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Der bundesdeutsche Durchschnitt meint, das erledige sich über das Zahlen von Steuern. Nein, so sicher nicht! Man muß selbst investieren. Zumal Kultur verpflichtet und der Kulturschaffende dazu verpflichtet ist, sich jederzeit verpflichtet zu fühlen,
auch wenn er sich das vielleicht noch gar nicht leisten kann.

Ob Euch das paßt, was ich schreibe, oder nicht: Es ist Teil dieser Kultur, während es entsteht, und ich will wie jeder andere, der arbeitet, daß meine Tätigkeit meinen Tisch deckt. Allerdings empfinde ich diesen Willen nur dann legitim, wenn mein Tun von Anfang an bis zu seinem Ende zur gleichen Zeit auch
anderen sonstwas Gutes tut. Und ich denke, ein gedeckter Tisch ist erst mal das Wichtigste. Wenn Literatur für den Magen das gleiche wäre wie fürs Hirn, wäre diese Menschenwelt ein außerordentlich lebenswerter Ort. Daran können wir gemeinsam schaffen: Ich schreibe; Ihr lest. Je mehr Ihr lest, desto mehr schreibe ich, desto mehr wird die Aktion abwerfen. Mal schauen, wie weit sich die Spirale dreht...-

 

Weil ich also geben will, wenn ich habe, spende ich die Hälfe aller Nettoerlöse, die ich auf meiner Webseite mit Euren Downloads erziele, der Organisation DIE TAFELN, genauer dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V., der die Spenden weiterverteilt. Und das mache ich zeitlich unbegrenzt! Wenn ich mit einem Illustrator ein Werk schaffe, dann gehöhrt mir von den Nettoerlösen nur die Hälfte, und dann spende ich eben die Hälfte meiner Hälfte. Die zu spendenden Beträge könnt Ihr auf cefischer.de jeden Tag aktualisiert einsehen. Abgerechnet wird zu jedem Monatsende und gespendet am 15. des jeweiligen Folgemonats. Und Ihr? Ihr braucht wie gesagt nur lesen. Laßt Euch von mir einfach nur unterhalten oder zum Nachdenken oder zum Kaputtkritisieren anregen. Und selbst wenn Ihr meine Werke nicht mögt, war Eure Lektüre nicht vergebens. Gut so?

 

Weil ich also geben will, wenn ich habe.. - gilt das nicht auch für Euch?

Lest, Leute!

 
Kommentare
butterfly
100% positiv
11.06.2009 19:40
hej cefischer,



wie Du hier beim Projekt schreibst, klingt schon mal sehr gut! Weiter so!



grüße

butterfly
madleine
100% positiv
10.06.2009 09:01
Es ist sehr richtig, auch auf die Not vor der Tür zu schauen. Du machst das genau richtig so. Ich werde gleich auf Deiner Seite schauen, ob ich dort etwas finde, was ich lesen will.
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