Bürger- u. Volksentscheide online durchführen

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Im Rahmen dieser Open-Source-Projektidee soll eine Internetplattform entstehen, mit der Volks- und Bürgerentscheide praktisch durchgeführt werden können.

Laufzeit: Projekt abgeschlossen
Ort: 93093, Donaustauf Bayern, Deutschland
Kategorie(n): Gemeinnütziges & Soziales, Religion, Staat & Gesellschaft
Projektstatus: öffentlich
Projektleiter
onlinetek
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Projektbeschreibung
Im Rahmen dieser Open-Source-Projektidee soll eine Internetplattform entstehen, mit der Volks- und Bürgerentscheide praktisch durchgeführt werden können.
  • Zielgruppe

  • Kurzbeschreibung

  • Detail-Beschreibung
    (Download zum Offline-Lesen und ausdrucken)

  • Nutzen (Belohnung)

Zielgruppe

 

An dem Open-Source-Projekt können sich alle beteiligen, die an einem politischen System interessiert sind, bei dem wir alle wesentlich mehr Mitspracherecht haben als bisher, und die sich ein wirtschaftliches System wünschen, das unsere natürlichen Ressourcen schont und bei dem wir unsere eigenen Ressourcen, also unsere Begabungen, Leidenschaften und Werte, bestmöglich entfalten können.

Das Projekt richtet sich also an mündige Menschen, die nicht länger die Verantwortung für Entscheidungen tragen möchten, die andere (in der Regel hinter verschlossenen Türen) an ihrer Stelle getroffen haben, an Menschen also, die sich nicht nur als Teil einer Familie, sondern auch als Teil einer Gesellschaft begreifen und deshalb erkannt haben, daß nur diejenigen die Gesellschaft in ihrem Sinne beeinflussen können, die sich auch mutig und tatkräftig dafür einsetzen. Dieser Einsatz geht weit über das ausschließliche Bezahlen von Steuern und Sozialabgaben hinaus und erfordert von dem betreffenden Menschen die innere Bereitschaft und die Kompetenzen (Stichwort: Netzwerkkompetenz), sich gemeinsam mit den anderen Entscheidungsteilnehmern (via Internet) in die jeweils für die Entscheidung relevanten Themen-/Fachgebiete einzuarbeiten und letztendlich auch die Verantwortung für die getroffene Entscheidung zu übernehmen.


Kurzbeschreibung

 

Die Idee:

Im Rahmen eines Open-Source-Projekts soll eine Internetplattform entstehen, mit der Volks- und Bürgerentscheide praktisch durchgeführt werden können.


Demo zu dieser Internetplattform

Diese Internetplattform zur Realisierung einer direkten Demokratie (Volksherrschaft) können Sie sich besser vorstellen, wenn Sie sich die nachfolgende Demo ansehen.

Demo downloaden: exe-Version

Dauer: 20:52 Min.
Dateigröße: 3,26 MByte


Praxisnahe Beschreibung der Idee anhand eines Szenarios:

 

Das folgende Szenario soll Ihnen demonstrieren, wie mündige Menschen, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen, aktiv an den jeweiligen Entscheidungen teilnehmen und damit selbst ihre Zukunft bestimmen können.

Der zentrale Ort, an dem alle (die Bürger, die Experten und die Politiker) zusammenkommen, ist die für diese Aufgabe im Rahmen des hier beschriebenen Open-Source-Projekts zu entwickelnde Internetplattform, über die alle, die eine entsprechende Netzwerkkompetenz haben, mit ihrem Computer mit Internetzugang zeit- und ortsunabhängig an den jeweiligen Entscheidungen teilnehmen können.

Diese Plattform wird von der Allgemeinheit über Steuermittel finanziert und von entsprechenden Experten gemeinsam mit den mündigen Menschen aus der Bevölkerung betrieben, die das als ihre Lebensaufgabe betrachten.

 

Im Mittelpunkt steht die persönliche Startseite, über die der Entscheidungsteilnehmer von zentraler Stelle aus auf die gerade anstehenden Entscheidungen und die jeweils benötigten Informationen und Dienste zugreifen kann.

 

Jeder Entscheidung geht eine mehrere Monate andauernde Diskussion voran, im Rahmen derer sich die jeweiligen Entscheidungsteilnehmer, das für die Entscheidung notwendige Wissen aneignen. Die genaue Diskussionszeit ist natürlich auch abhängig von der jeweiligen Entscheidung.

Die jeweils an der Entscheidung interessierten Bürger, die Experten und die betreffenden Politiker tragen dabei die relevanten Informationen/Informationsquellen zusammen und speichern sie in einem entsprechenden Wiki-Dokument bzw. mit Hilfe einer entsprechenden Internetquellensammlung (praktisches Beispiel) für alle leicht wiederauffindbar (themen-/aufgabenorientiert) auf der Plattform ab.

Das Wiki-Dokument könnte beispielsweise so strukturiert sein.

 

Als Handlungsanleitung für den Aufbau der entsprechenden Internetquellensammlung könnte beispielsweise die von mir dafür entwickelte "Methode" und auch allgemeine Suchkataloge dienen, wie beispielsweise das Open Directory Project DMOZ (http://dmoz.org/World/Deutsch), an dem weltweit über 50.000 freiwillige Redakteure arbeiten. Ein weiteres Internetangebot, das als Mustervorlage genutzt werden könnte, wäre die Internet-Enzyklopädie "Wikipedia" (http://de.wikipedia.org), bei der ebenfalls Freiwillige aus aller Welt die jeweils relevanten Informationen zu den unterschiedlichsten Begriffen und Themen zusammentragen.

 

In entsprechenden Diskussionsforen können alle an der Entscheidung Beteiligten über die gemeinsam gesammelten Informationen, die als Entscheidungs- und Begründungsgrundlage dienen, diskutieren, zu nicht verständlichen Inhalten Fragen stellen, selbst Fragen beantworten, eigene Ideen einbringen, über deren praktische Umsetzung diskutieren und ganz allgemein Meinungen, Erfahrungen und beliebige Informationen austauschen und so im Laufe der Zeit ihr Entscheidungswissen gemeinsam mit den anderen Netzwerk-Teilnehmern konstruieren und so letztendlich anhand von Fakten sachlich begründbare Entscheidungen treffen.

 

Über eine entsprechende Kontaktdatenbank (Teilnehmerliste) können die Entscheidungsteilnehmer schnell und gezielt miteinander in Kontakt treten und auch erfahren, mit wem sie es zu tun haben.

Mit Hilfe von Chatforen können Unklarheiten durch sofortige Rückfragen beseitigt und so auch komplexere Sachverhalte gemeinsam erschlossen werden, was bei den Diskussionsforen nicht so einfach möglich ist.

 

Hier bei den Diskussions- und Chatforen kommen die Fähigkeiten der Politiker zum Einsatz, indem sie die Kommunikation konstruktiv moderieren und damit den Kommunikationsprozeß auf ein hohes Qualitätsniveau bringen bzw. dort halten.

 

Mit einem gemeinsamen Termin- und Aufgabenplaner können online die Termine für gemeinsame Treffen (z. B. in Chatforen) geplant und festgelegt werden, wer bis wann welche Aufgaben ausführt.

Um die Qualität der Beiträge auf hohem Niveau zu halten, sollte zusätzlich ein entsprechendes Online-Bewertungssystem eingesetzt werden, mit dessen Hilfe jeder jeden bewerten kann. Diese demokratische Bewertung ist wesentlich gerechter als Einzelbewertungen, bei denen häufig auch subjektive und nicht ausschließlich objektive Bewertungskriterien eine Rolle spielen.

Voraussetzung hierfür ist allerdings die elektronische Signatur, die jeder Netzwerk-Teilnehmer haben muß und mit der im Zweifelsfalle jeder eindeutig identifizierbar ist. Natürlich kann man an den Entscheidungen mit dem richtigen Namen oder auch mit einem Pseudonym teilnehmen, aber letztendlich muß jede Bewertung und jede Entscheidung auf eine ganz bestimmte Person zurückgeführt werden können - jeder muß schließlich verbindlich zu seiner Entscheidung und zu seiner Bewertung der Beiträge anderer stehen.

 

Praktische Beispiele, die als Mustervorlage für das Bewertungssystem dienen könnten, findet man bei virtuellen Verbrauchergemeinschaften wie Ciao (www.ciao.de) oder Dooyoo (www.dooyoo.de), wo die Mitglieder die Erfahrungsberichte der jeweils anderen bewerten können, und bei virtuellen Marktplätzen wie Ebay (www.ebay.de) oder Atrada (www.atrada.de), wo die Käufer die Verkäufer und umgekehrt bewerten können.

 

Diejenigen, die, erkennbar an ihrer Beitrags-Historie, intensiv mit konstruktiven Beiträgen an den Diskussionen teilgenommen, andere konstruktiv bewertet und selbst keine berechtigten negativen Bewertungen erhalten haben, können schließlich an der Entscheidung teilnehmen. Jeder Teilnehmer muß dabei klar und verständlich begründen, warum er so und nicht anders entschieden hat.

Die gemeinsamen Entscheidungen könnten nach dem Mehrheitsprinzip (2/3-Mehrheit) getroffen werden, wird diese Mehrheit nicht erreicht (z. B. Stimmengleichheit), so wird erneut beraten und abgestimmt, bis eine Mehrheits-Entscheidung zustande gekommen ist.

 

Nichts wird hinter verschlossenen Türen diskutiert und entschieden, der gesamte Entscheidungsprozeß (die Diskussion im Vorfeld, die gesamte Entscheidung und die kollektive Begründung,...) ist transparent, sowohl für die Entscheidungsteilnehmer als auch für passive Zuschauer.

 

Wie könnte ein gerechtes, demokratisches Bewertungssystem konkret aussehen ?

 

direkte Demokratie anstatt repräsentative Demokratie - mündiger Mensch
Die vorhergehende Beschreibung ist nur ein Ausschnitt aus der gesamten Beschreibung des Konzepts für die Internetplattform bzw. die Gestaltung einer Informationsgesellschaft. Die Beschreibung des gesamten Konzepts finden Sie in meinem Buch.

 

Natürlich ist auch das Buch nur eine grobe Beschreibung des gesamten Konzepts. Die Leistung, um viele Detail-Probleme zu lösen und um diese Lösungen in die Tat umzusetzen, muß von den Handlungswilligen unserer Gesellschaft erst noch erbracht werden. Diese sind dann letztendlich die Architekten für unsere gemeinsame Internetplattform bzw. die Gestalter unserer neuen Gesellschaft. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen.

Viele Detailprobleme müssen noch gelöst werden; um die Lösungen zu finden und vor allem sie dann auch in die Tat umzusetzen, müssen die Handlungswilligen unserer Gesellschaft eine Menge leisten.

 


Nutzen

 

 

Diese Entscheidungsplattform nützt allen, die:

  • langfristig einfach keine Lust mehr haben, mit Ihren Steuergeldern und Ihrem Vermögen (Stichwort: schleichende Inflation) die Verantwortung für die Fehlentscheidungen einer Minderheit zu übernehmen, wie das beispielsweise bei der aktuellen Finanzkrise der Fall ist

  • den tiefen Wunsch haben, selbst im Rahmen einer direkten Demokratie, an politischen Entscheidungen, die Ihr Wohl und das Wohl Ihrer Kinder betreffen, teilzunehmen

  • ihre Hoffnungen auf eine gute Zukunft bzw. Ihr Schicksal nicht in die Hände von irgendwelchen Konzernen und Regierungen legen, sondern selbst dazu beitragen möchten, diese Welt, in der wir leben, ein wenig zu verbessern

  • ...

 

Mit Hilfe der hier beschriebenen Internetplattform können mündige Menschen, die kompetent mit den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen können, schließlich gemeinsam mit den jeweiligen Experten und Politikern (Moderatoren) aktiv an den politischen Entscheidungen mitwirken und damit gewährleisten, daß die Entscheidungsprozesse für die jeweils interessierte Öffentlichkeit transparent und die letztendlichen Entscheidungen bestmöglich auf das Allgemeinwohl ausgerichtet sind.

 

Durch die aktive Teilnahme an den Entscheidungsprozessen sorgt der mündige Mensch für deren Transparenz und schafft so durch sein Verhalten die Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie, die den Volkswillen bestmöglichst wiederspiegelt (direkte Demokratie anstatt repräsentative Demokratie).

 

Das hat den Vorteil, daß Sie durch Ihre Entscheidung aktiv Ihre Umgebung mitgestalten können und nicht tatenlos zusehen müssen, wie einige Wenige (durch Eigeninteressen geleitet und von Fremdinteressen angetrieben) politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen, die hinterher von vielen (obwohl sie die Entscheidung nicht befürworten) getragen werden müssen.

 

 
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