Elektronisches Spielbrett

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Ein elektronisches Spielbrett mit besonders preiswerten Magnetsensoren zur schnellen und zuverlässigen Positionserkennung beliebig vieler magnetischer Spielfiguren. Zusammen mit einem dünnen Display ergibt sich so ein interaktives Spielbrett.

Laufzeit: 587 Tage 2 Stunden bis 31.12.2013, 23:12 Uhr
Ort: Deutschland
Kategorie(n): Wissenschaft & Innovation
Projektstatus: öffentlich
Projektleiter
DanielZ
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Projektbeschreibung
Ein elektronisches Spielbrett mit besonders preiswerten Magnetsensoren zur schnellen und zuverlässigen Positionserkennung beliebig vieler magnetischer Spielfiguren. Zusammen mit einem dünnen Display ergibt sich so ein interaktives Spielbrett.

Problemstellung

 

Um Figuren auf einem Spielbrett zu erkennen, gibt es bereits mehrere Möglichkeiten:

- LEDs an der Unterseite der Figuren befestigen und unter dem Spielfeld eine Kamera installieren. Diese Methode reagiert allerdings empfindlich auf Lichtquellen im Raum, weshalb der Raum abgedunkelt sein muss. Außerdem ist das System recht groß, da die Kamera einen gewissen Mindestabstand zur Platte haben muss. Es ist auch schwierig, ein Spielfeld zwischen Figuren und Kamera zu platzieren.

- Größere Multitouch-Displays sind recht teuer und reagieren ungünstiger Weise auch auf nicht relevante Objekte wie Würfel, Gelände und vor allem auch auf Finger.

- Setzt man Magnete unter die Figuren, so sind Hall- oder Reedsensoren etabliert. Beide sind jedoch zu teuer für eine flächendeckende Anordnung.

 

Aufbau

 

Unterhalb der runden Kupferflächen der Leiterplatte befindet sich jeweils eine kleine Stahlkugel. Diese Kugeln befinden sich wiederum innerhalb einer Metallplattenbohrung. Die Metallplatte ist auf Masse geschaltet und befindet sich direkt unterhalb der Leiterplatte. Wenn ein Magnet auf die Leiterplatte über diese Anordnung gelegt wird, wird die Kugel gegen die Kupferfläche gezogen, der Kontakt schließt sich. Außerdem wird die Metallplatte magnetisiert und zieht die Kugel seitlich gegen die Innenwand. Somit ist ein Kontakt zwischen Kupferfläche und Masse hergestellt und der Schalter geschlossen. Wird der Magnet entfernt, fällt die Kugel wieder nach unten und der Kontakt öffnet sich.
Der Aufbau eines Sensorelementes ist also denkbar einfach. Viele dieser Magnetsensoren (hunderte bis tausende) sind rasterförmig unter dem gesamten Brett verteilt.

Auf dem Brett befindet sich ein außerdem dünnes Display. Alternativ dazu kann auch ein kleiner Projektor von oben das Spielfeld erzeugen.

Auf diesen beiden Bildern ist ein kleiner Prototyp von unten zu erkennen.

 

Ansicht von unten ohne LochplatteAnsicht von unten mit Lochplatte und Kugeln

Ansicht von unten mit Kugeln und LochplatteAnsicht von unten mit Lochplatte und Kugeln

 

Anwendung

 

Das Spielbrett ist flexibel für unterschiedliche Spiele einsetzbar. Die Oberfläche ist dynamisch und kann auf Figurenbewegung direkt reagieren. Das ermöglicht völlig neuartige interaktive Brettspiele. Darüber hinaus können bestehende neu gestaltet werden.

 

Ein kurzes Vorführungsvideo gibt es hier.

 
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