So jung kommen wir nicht mehr zusammen

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Die Fachklasse von Prof. Tina Bara (HGB Leipzig) beschäftigt sich im künstlerischen Umgang mit dem Thema „Grosseltern“. Die Arbeiten werden unter dem Titel „So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ in der Pasinger Kulturfabrik gezeigt.

Projekt-Typ: Mitmach-Projekt
Laufzeit: Projekt abgeschlossen
Ort: 81245 München (0 km Umkreis)
Kategorie(n): Kultur & Künste
Projektstatus: öffentlich
Projekt-ID: So_jung_kommen_wir_nicht_mehr_zusammen
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Gesucht wird:

1. Organisator

Wir suchen einen Organisator, der sich um den Transport der Bilder und kümmert, günstige Übernachtungsmöglichkeiten für die Studenten findet und den Druck des Ausstellungskatalogs und das allgemeine Marketing koordiniert.
 

2. Co-Kurator

Wir suchen zusätzlich zu Prof. Tina Bara einen Co-Kurator, der Erfahrung in der Auswahl, dem Sequenzieren und der Aufhängung von zeitgenössischer Fotografie hat.
 

3. Kunstliebhaber

Wir suchen Kunstliebhaber der zeitgenössischen Fotografie, die Interesse an einer Führung, an einem persönlichem Kontakt zu Künstlern oder an dem Erwerb eines Bildes haben.
 

4. Künstler der Ausstellung

Alle Künstler dieser Ausstellung haben hier die Möglichkeit, ihre Arbeiten unter ihrem persönlichen Namen im Projekt-Blog einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
 
Teilnehmer (2)
Arne Reimer
Stefan-Maria Mittendorf

Teilnehmerbeiträge (1)
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Projektbeschreibung
Die Fachklasse von Prof. Tina Bara (HGB Leipzig) beschäftigt sich im künstlerischen Umgang mit dem Thema „Grosseltern“. Die Arbeiten werden unter dem Titel „So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ in der Pasinger Kulturfabrik gezeigt.
Susan Sonntag schrieb einmal, Fotografieren hieße, »die Sterblichkeit zu archivieren«. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Alter, Großelterngeneration und Sterblichkeit lässt sich bild- und zeitgeschichtlich sehr weit zurückverfolgen. In seiner Jugend hat kein geringerer als der berühmte niederländische Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606–1669) besonders häufig Greise dargestellt, die vom Leben gezeichnet sind, auf deren Gesichtern und Händen die Jahre ihre Spuren hinterlassen haben, die unter der Last und den Beschwerden zunehmender Gebrechlichkeit leiden und gleichzeitig die Weisheit und Würde des Alters ausstrahlen. Wie sehr müssen dem Künstler, der über sich selbst nachdenkt und sich immer wieder um das Bildnis seiner selbst bemüht, diese Spuren des Alterns auffallen und beschäftigen. Rembrandt findet dabei jedoch zu einer positiven Einschätzung des Alters. Mit der Ausstellung "So jung kommen wir nicht mehr zusammen", ein klassischer Großelternspruch, verschreibt sich die Pasinger Fabrik in München zum wiederholten Mal einem soziokulturell relevanten Thema. Das Projekt wurde von Studierenden der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Fachrichtung Fotografie, als Klassenprojekt entwickelt und in München als Ausstellung realisiert. So stellen zweiundzwanzig junge Künstler/innen die Generation ihrer Großeltern in das Zentrum ihres Interesses. Die Ergebnisse vermitteln die Reflektion von der jungen zur älteren Generation. Der Ausstellungstitel wurde ganz bewusst nach einem Song der Rockband Tocotronic gewählt. Doch wie kann das Bildmedium der künstlerischen Fotografie Antworten auf die so komplexe Frage nach der Großelterngeneration geben? So viel ist sicher und von den Arbeiten der Ausstellung eindrucksvoll belegt: die Antworten sind überraschend, anregend und manchmal auch verstörend; und so vielfältig wie die Herangehensweisen der Fotokünstler/innen, die sich ihrer bedienen. Dabei ist die fotografische Sicht auf die Großeltern häufig nicht nur ungewöhnlich, sondern oft auch ein neuer Blick auf zutiefst Vertrautes. Text: Stefan-Maria Mittendorf, Kurator
 
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