Das Schienentaxi - Umsetzer gesucht!

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Ganze Metropolen werden zu Fußgängerzonen: In einem Netz von schmalen Trassenschächten verkehren Ein- und Zweipersonenkabinen, elektrisch angetrieben und elektronisch gesteuert. Vorteile: Klimafreundlich, höchste Mobilität und neuer Lebensraum.

Projekt-Typ: Investitionsprojekt
Laufzeit: 60 Tage 5 Stunden bis 20.01.2009, 16:31 Uhr
Ort:
Kategorie(n): Wissenschaft & Innovation
Projektstatus: öffentlich
Projekt-ID: Das_Schienentaxi___Umsetzer_gesucht_1
Projektleiter
Hans Winkler
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Teilnehmer (2)
WoodyGizer
dashase

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Projektbeschreibung
Ganze Metropolen werden zu Fußgängerzonen: In einem Netz von schmalen Trassenschächten verkehren Ein- und Zweipersonenkabinen, elektrisch angetrieben und elektronisch gesteuert. Vorteile: Klimafreundlich, höchste Mobilität und neuer Lebensraum.
Der durchschnittliche CO2 Ausstoß eines PKW beträgt laut ADAC ca. 160 Gramm pro gefahrenen Kilometer. Ein PKW fährt in einer Großstadt, wie z.B. Wien zwischen 5.000 km bis 15.000 km im Jahr. Bei einem Mittel von 10.000 gefahrenen km pro Jahr, entspricht das einem CO2 Ausstoß von ca. 1,6 t. Wien hat aktuell ca. 640.000 zugelassene PKW. Summiert ergibt das einen CO2 Ausstoß von ca. 1 Mrd. Tonnen bzw. eine Ersparnis desselben Wertes, durch Einsatz des Schienentaxis (Voraussetzung: nachwachsende Rohstoffe werden zur Erzeugung von Elektrizität eingesetzt). Das Schienentaxi ist nicht nur eine Idee, sondern existiert bereits als erteiltes Patent. Hintergrund ist dabei nicht alleinig das Verkehrsmittel, sondern insbesondere auch die Verkehrsstruktur. Fünf technische Merkmale kennzeichnen das Schienentaxi: 1. Elektronische Steuerung Die Benutzer wählen nach Besteigen der Kabine durch einfaches Eintippen ihre Fahrziele. Das servergestützte System bestimmt Fahrstrecke und Fahrgeschwindigkeit sowie alle erforderlichen Lenkmanöver. Nach Beendigung der Fahrt verteilt das System die Leerkabinen auf die jeweiligen Stationen mit Kabinenbedarf. Alle Fahrzeuge, das Streckennetz samt Weichen, Haltestellen und Kreuzungen sind im System gespeichert. 2. Das Trassennetz Die erste Verkehrsebene ist oberirdisch in Raster, etwa deckungsgleich mit den Straßenzügen der Stadt angeordnet. Bei einem maximalen Einzugsradius von ca. 400 m und einer Maschenweite von ca. 800 m sowie einen Haltestellenabstand von ca. 267 m, ist dieses die Voraussetzung für individuelle Direkttransporte. Die zweite Verkehrsebene ist unterirdisch in Tieftrassen aufgeführt. Jeder Trassenschacht ist schmäler und niedriger, als eine übliche Fußgängerunterführung. Trotzdem entspricht die Trassenkapazität, die einer mehrspurigen Autobahn. Beide Trassen oberirdisch und unterirdisch kreuzen sich an bestimmten Punkten. Durch ein besonderes Verfahren, werden die Kabinen über die Kreuzungen verkehrssicher und verzögerungsfrei gesteuert. 3. Mehrere Fahrspuren In jeder Trasse sind mehrere Fahrspuren vorhanden. Zwischen den Fahrspuren sind Wechselspuren eingebaut. Damit sind alle erforderlichen Manöver der Kabinen, die für einen effizienten Fahrbetrieb sorgen, möglich: Beschleunigen, Verzögern, Ausweichen, Einscheren, Ausscheren, Formationsbildung, Ein- und Ausfahrmanöver zu und von den Haltestellen etc. 4. Übereinander angeordnete Führungselemente Die schmalen Ein- und Zweipersonen-Kabinen werden zwischen übereinander angeordneten Führungselementen geführt. Diese Führungselemente bestehen aus Nutschienen mit Weichen, ohne bewegliche Teile. Die Fahrzeuge weisen eine elektronisch gesteuerte Lenkvorrichtung auf und fahren mit elektrischem Eigenantrieb. 5. Trassenschächte mit geringer Breite Gemäß dem statistischen Bedarf von 1,3 Personen pro PKW, soll es überwiegend Einpersonen-Kabinen geben. Bei Zweipersonen-Kabinen sind die Fahrzeuge hintereinander gereiht. Durch diese Maßnahme sind Fahrzeuge und Trassenschächte mit geringster Breite möglich.
 
Kommentare
maliprotect
Keine Bewertung
04.07.2008 14:30
Sicher würde die Idee bei der NASA Anklang finden zur Eroberung des Mars bzw. dem möglichen Aufbau einer Infrastruktur. Abgesehen davon, dass da sicher bereits ganz andere Idee im Umlauf sind.



Zum Thema öffentliche Verkehrsmittel: Wenn ich sehe, welchen Stress ich mir allein bei Linienbus-Unternehmen antuen muss, da bleib ich lieber in meinem Auto sitzen und warte auch gern einmal den Berufsverkehr ab. Selbst wenn ich höhere Unterhaltungskosten habe. Aber immer noch besser als ständig nervende Mitfahrer in Bus und Bahn um mich zu Haben.

Die Verkehrsstruktur sollte sicher einen Wandel erfahren, nur der Finanz- und Rohstoffaufwand ein derartiges Projekt umzusetzen, setzt die Chancen gleich auf Null. Da nützt es auch nichts ein paar Gramm beim CO2 Ausstoß zu sparen. Das "blasen" die Bauunternehmen mit ihren Maschinen und die Hersteller der Schienenwagen etc. die das Projekt umsetzen müssten tausendfach wieder raus. Klasse Idee, jedoch in der derzeitigen Struktur völlig unangebracht.



Freundliche Grüße,

maliprotect
Keily
Keine Bewertung
01.07.2008 04:14
Sorry aber die Idee ist nicht neu.

War erst letztens im Fehrnsehn in einer Reportage von Einschienenbahnen und mobilität der Zukunft zu sehen, weiß bloß nicht mehr wo.
Picasso2000
Keine Bewertung
08.02.2008 16:55
Hey! Oder die Kabinen werden so gebaut, dass sie auf dem Straßenbahnschienen fahren. Dann müssen keine neuen Wege angelegt werden, sind aber trotzdem eine Alternative zu Autos. Wie sich das dann mit dem Bahnverkehr passt, müsste man noch sehen...
hiltwin
100% positiv
06.02.2008 12:51
Ich sehe darin keinen Mehrwert - ehrlich gesagt. Viel interessanter dürfte es doch sein, eine funktionierende Elektrotechnik in kleinere Autos zu bauen. Parkplätze und Strassen gibt es - wer soll denn eine ganz neue Infrastruktur mit Führungsschienen bezahlen?
eva
100% positiv
22.01.2008 09:33
Ich verweise auf dieses Projekt mal im "Forum: Naturschutz" und "Forum: Umwelt und Soziales". Für die ist das interessant! Coole Idee!
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