Das Schienentaxi - Umsetzer gesucht!
Ganze Metropolen werden zu Fußgängerzonen: In einem Netz von schmalen Trassenschächten verkehren Ein- und Zweipersonenkabinen, elektrisch angetrieben und elektronisch gesteuert. Vorteile: Klimafreundlich, höchste Mobilität und neuer Lebensraum.
| Projekt-Typ: | Investitionsprojekt |
| Laufzeit: | 60 Tage 5 Stunden bis 20.01.2009, 16:31 Uhr |
| Ort: | |
| Kategorie(n): | Wissenschaft & Innovation |
| Projektstatus: | öffentlich |
| Projekt-ID: | Das_Schienentaxi___Umsetzer_gesucht_1 |
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Das Schienentaxi ist nicht nur eine Idee, sondern existiert bereits als erteiltes Patent. Hintergrund ist dabei nicht alleinig das Verkehrsmittel, sondern insbesondere auch die Verkehrsstruktur.
Fünf technische Merkmale kennzeichnen das Schienentaxi:
1. Elektronische Steuerung
Die Benutzer wählen nach Besteigen der Kabine durch einfaches Eintippen ihre Fahrziele. Das servergestützte System bestimmt Fahrstrecke und Fahrgeschwindigkeit sowie alle erforderlichen Lenkmanöver. Nach Beendigung der Fahrt verteilt das System die Leerkabinen auf die jeweiligen Stationen mit Kabinenbedarf. Alle Fahrzeuge, das Streckennetz samt Weichen, Haltestellen und Kreuzungen sind im System gespeichert.
2. Das Trassennetz
Die erste Verkehrsebene ist oberirdisch in Raster, etwa deckungsgleich mit den Straßenzügen der Stadt angeordnet. Bei einem maximalen Einzugsradius von ca. 400 m und einer Maschenweite von ca. 800 m sowie einen Haltestellenabstand von ca. 267 m, ist dieses die Voraussetzung für individuelle Direkttransporte.
Die zweite Verkehrsebene ist unterirdisch in Tieftrassen aufgeführt. Jeder Trassenschacht ist schmäler und niedriger, als eine übliche Fußgängerunterführung. Trotzdem entspricht die Trassenkapazität, die einer mehrspurigen Autobahn. Beide Trassen oberirdisch und unterirdisch kreuzen sich an bestimmten Punkten. Durch ein besonderes Verfahren, werden die Kabinen über die Kreuzungen verkehrssicher und verzögerungsfrei gesteuert.
3. Mehrere Fahrspuren
In jeder Trasse sind mehrere Fahrspuren vorhanden. Zwischen den Fahrspuren sind Wechselspuren eingebaut. Damit sind alle erforderlichen Manöver der Kabinen, die für einen effizienten Fahrbetrieb sorgen, möglich: Beschleunigen, Verzögern, Ausweichen, Einscheren, Ausscheren, Formationsbildung, Ein- und Ausfahrmanöver zu und von den Haltestellen etc.
4. Übereinander angeordnete Führungselemente
Die schmalen Ein- und Zweipersonen-Kabinen werden zwischen übereinander angeordneten Führungselementen geführt. Diese Führungselemente bestehen aus Nutschienen mit Weichen, ohne bewegliche Teile. Die Fahrzeuge weisen eine elektronisch gesteuerte Lenkvorrichtung auf und fahren mit elektrischem Eigenantrieb.
5. Trassenschächte mit geringer Breite
Gemäß dem statistischen Bedarf von 1,3 Personen pro PKW, soll es überwiegend Einpersonen-Kabinen geben. Bei Zweipersonen-Kabinen sind die Fahrzeuge hintereinander gereiht. Durch diese Maßnahme sind Fahrzeuge und Trassenschächte mit geringster Breite möglich.
Zum Thema öffentliche Verkehrsmittel: Wenn ich sehe, welchen Stress ich mir allein bei Linienbus-Unternehmen antuen muss, da bleib ich lieber in meinem Auto sitzen und warte auch gern einmal den Berufsverkehr ab. Selbst wenn ich höhere Unterhaltungskosten habe. Aber immer noch besser als ständig nervende Mitfahrer in Bus und Bahn um mich zu Haben.
Die Verkehrsstruktur sollte sicher einen Wandel erfahren, nur der Finanz- und Rohstoffaufwand ein derartiges Projekt umzusetzen, setzt die Chancen gleich auf Null. Da nützt es auch nichts ein paar Gramm beim CO2 Ausstoß zu sparen. Das "blasen" die Bauunternehmen mit ihren Maschinen und die Hersteller der Schienenwagen etc. die das Projekt umsetzen müssten tausendfach wieder raus. Klasse Idee, jedoch in der derzeitigen Struktur völlig unangebracht.
Freundliche Grüße,
maliprotect
War erst letztens im Fehrnsehn in einer Reportage von Einschienenbahnen und mobilität der Zukunft zu sehen, weiß bloß nicht mehr wo.